es hatte geregnetden ganzen tag . wie überall in deutschland .
wenn du nicht weiter weißt schreibst du über das wetter,geht es mir durch den kopf ,
nein,stimmt nicht ganz.
mir fällt auf das der bach neben dem rathaus hoch das wasser trägt, es rauscht beunruhigend. flüsse die überlaufen und erbrechen, wie wird es da oben sein ,im norden wenn der wind die wellen schlägt , die weiten felder überflutet und sich durch strassen neue wege bahnt, die dörfer ertränkt und mensch und tier sich in panik stürzen ?
die blumen in der parkanlage riechen nicht mehr, wie ausgewaschen, selbst die farben der blüten porzellan- blass . still tanzen regenschirme an mir vorbei , ich warte auf vogelsingen, auf maiwetter und denke an das grab meines vaters dort obenfast im osten .
du hattest immer dieses fröhliche lachen zwischen deinen sommersprossen, wenn du mir zu riefst ” mairegen macht groß, stell dich raus.”
weißt du paps, ich bin klein geblieben ,
vielleicht sitze ich deshalb jedes jahr im maiim regen..
Tag für Tag habe ich deine Worte gezählt zwischen den Zeilen deine Liebe gesucht die du maltest mit leisen Worten.
Tag für Tag habe ich deine Lippen geküsst und die Melodie gefaltet die du mir sangst bis der Wind die Töne verwehte.
Tag für Tag haben unsere Zeiten gewechselt wurden Stundenblumen zu Eisgewächsen fiel der Schnee auf Sonnenblumen blätterte das Bunt in den Jahresbäumen.
Tag um Tag bis der vorgezeichnete Weg verbaut war mit Worten,mit Tönen, mit Küssen und die Ferne noch ferner wurde doch im Herzen bist du mir geblieben.