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Das Wasser rauscht`, das Wasser schwoll,
Ein Fischer saß daran,
Sah nach dem Angel ruhevoll,
Kühl bis an`s Herz hinan.
Und wie er sitz und wie er lauscht,
Teilt sich die Flut empor;
Aus dem bewegten Wasser rauscht
Ein feuchtes Weib hervor.
Sie sang zu ihm, sie sprach zu ihm :
„ Wie lockst du meine Brut
Mit Menschenwitz und Menschenlist
Hinauf in Todesglut ?
Ach wüsstest du, wie`s Fischlein ist
So wohlig auf dem Grund
Du stiegst herunter, wie du bist,
Und würdest erst gesund.
Labt sich die liebe Sonne nicht,
Der Mond sich nicht im Meer ?
Kehrt wellenatmend ihr Gesicht
Nicht doppelt schöner her ?
Lockt dich der tiefe Himmel nicht,
Das feuchtverklärte Blau ?
Lockt dich dein eigen Angesicht
Nicht her in ew`gen Tau ? „
Das Wasser rauscht `, das Wasser schwoll,
Netzt ihm den nackten Fuß;
Sein Herz wuchs ihm so sehnsuchtsvoll,
Wie bei der Liebsten Gruß.
Sie sprach zu ihm, sie sang zu ihm;
Da war`s um ihn geschehn :
Halb zog sie ihn , halb sank er hin,
Und ward nicht mehr gesehn.
Johann Wolfgang Goethe ( 1749 – 1832 )
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und nun ? : Mein Fischer !
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Das Wasser rauscht,
das Wasser schwoll,
umspülte seinen Fuß.
Ein Fischer saß
er saß und lauschte
er summte einen Blues.
Da teilte sich die Flut
empor ein Wasserweib
so ohne Nicht`s so ohne Kleid,
sein Herz knallrot wie Glut.
Sie bauschte sich, er hockte
Sie lockt den Wicht, er rockte
Sie sprach, sie sang
so wunderschön
da war`s um ihn geschehn
Sie zog – er sank-
er (trank)..
wurd ` niemals mehr gesehn.
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© Christin v. Margenburg
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bei 29 Grad Heut im April, darf es mal Wasser geben
oder ist das DANEBEN ?
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