wieder mal vorlesen : Kinderbücher.

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Kinderbücher.
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Ausgelaugte Mütter,
arbeitserschlagene Väter
ausgefallene Vorlesestunden.
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Einschlafhilfen an den Kopf geheftet.
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Kinderbücher verstaubt
im Harren auf bessere Zeiten.
Hörbücher auf Trichterohren.
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Augenmüde Kinderzeiten.
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Leseschwächen als Lesezeichen.
Verblassen Buchstaben ?
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© Chr.v.M.
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dankeschön Thomas.

Wortbilder aktueller noch als Gestern.

Momente 088
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wenn ich

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mit kleinen grauen fäusten
gegen deine brust trommle
vor sehnsucht klagend
in deine augen stürze
um unsere wortbilder zu entziffern
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ich dir die brille aufsetze
zum vorlesen
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wenn meine lippen
leise deine worte
nachsprechen
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dann
geliebter
umarmen sich
auch unsere herzen
im gemeinsamen verstehen.
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© Chr.v.M.
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Hinter dem Fensterkreuz hängt wieder
und wieder die Traurigkeit
knetet sich durch Nachtstunden und wirft
Fragen auf die Niemand mir beantwortet.
Lasse mir wenigstens ein Lächeln hier
bevor sich die Sehnsucht schwer durch
das Nachtschwarz wirft.© Chr.v.M.
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Neu Beginner : Entstehungsstupser

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…. Danach …..
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nun doch : knapp hinterher oder besser nachträglich, sodann eben,
wie vorhin fast anschließend bis jetzt noch, dann auf einmal weiterhin,
darauf und dran schließlich,  doch  ja leider oder endlich,
zum Schluß  gänzlich , abschließend du zuerst,
plötzlich … ich zuletzt,  kein palawer nur noch klare worte
ohne schnickschnack bis alles endend .
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© Chr.v.M.
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ODER :   Wie es entsteht
S         03 sep.
O        11.sept.
N         12.sep.
U
N
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ganz langsam ein Gedicht  und     immer noch    in Bearbeitung und nicht fertig ….

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im Land der Seen * Hoffnungsrufe*

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Landmittig sommergekurbelt hinter dem Campingplatz ist der Kiefernwald blau
mit Hoffnungsrufen gefüllt , ein öffentlich genehmigtes  Landschaftsgeknutsche
bis der Winter die Bordsteine hochklappt und der Marktplatz leergefegt
auf nächste Schwalbenflüge wartet, noch ist nicht Zeit die Einnahmen zu zählen
noch tummeln sich Touristen , wie die Vorahnung ängstlich in den Fugen der roten
Häuser sitzt auf Kommendes, im Land der tausend träumenden Seen.© Chr.v.M.

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Verschwiegenene Orte hinter Glas.

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verschwiegenene orte.

feuchtwarm die luft im treibhaus. durch das üppige blattgewirr der pflanzen fällt
das licht dämmriggrün auf alte rosenstöcke und legt sich schweratmend
auf fingerverzweigte akazienbüsche  die sich hinter der moosbank zu einer rosablühenden
wand verdichten. mimosen hängen träge aufgereiht in dicken trauben an den dienernden
stengeln angeklebt und biegewund.

dort wo sich der hibiskus drängt in zarten pastellcreme, karmelien und efeu in verschwenderischer
fülle an die glaswand drücken, dort ist mein platz zum verweilen und ruhen um gedanken
zu fassen und sammeln, mein verschwiegener ort. so schön wie dein stillruhender see auf dem
die entenfamilie einen sonntagsausflug unternimmt.

gerüche des südens hier im durchströmen, jugendlich frisch.
romance in grün. kindheitsplatz zum verweilen und ich mit bleistift zwischen den
zusammengekniffenen  lippen. damals und heute. ewiger frühling. Haltbar alles, hinter glas
dann du wieder  liegend auf  dieser   sanftgrünen seerandkrempe mit geschlossenen augen
den halm im mund. bilder die sich ähneln..

© Chr.v.M.

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mein Freund.



für einander da sein
mein freund
das ist freundschaft
und vertrauen.

mich fallen lassen
und wissen du fängst mich
geliebter freund
so ist freundschaft.

entspannen , zuhören
rat geben, trösten
du
das ist freundschaft.

die tränen auffangen
eine umarmung
leben lassen und miterleben
freund

DU so ist freundschaft

konflikte lösen,
stärke zeigen, sie zart
zu vermitteln
hörst du ?

das ist freundschaft

auch vergessen können
verkraften lernen und tolerieren,
– akzeptieren -
freundschaft.

gemeinsam lachen, auch streiten
versöhnen und weinen
dann wieder klein sein
dann reifen.

du,so doch ist freundschaft

zusammen träumen
realisieren, wünschen
erfüllen und träume freilassen
deine und meine

das ist freundschaft

dein freund sein, leise und laut
hasserfüllt und liebevoll
starr und beweglich
müde und lebhaft,falsch und wahr

” Freunde sein “

traurig und fröhlich
flatterhaft und ernst
oberflächig und tiefgründig
schwach, ganz schwach dann

stark und kräftig
exessiv und auch vernünftig
und manchmal  loslassen
freilassen und wieder zugreifen

einfach
* Freundschaft *
wie
unsere.

deine Freundin Christin.

© Chr.v.M.

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Gedanken wie Erinnern.



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gedanken die in mich fallen
sich ausbreiten und vermehren.
 
vielfältige gedanken die sich stapeln,
durch den kopf wirbeln,erfaßt werden wollen

stürzend in vergessenheit geraten,
wieder ausgegraben werden,gedanken

schwer und leicht, mehrfaltig wie ein fächer
schwingend oder träge,gedanken

die sich auf die seele legen,flattern und
fliegen,traurig, lustig, wütend

nachdenklich, verwirrt und klar
leise,zärtlich, träumend,gedanken

kunterbunt verschluckt und glücklich
gedanken für mich zum aufschreiben
 
gedanken wie erinnern und anklopfen
um nicht vergessen zu werden.

© Chr.v.M.

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druckschwarz auf blütenweiß

druckschwarz auf blütenweiß

Photobucket
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geschriebene worte
geträumte illusionen,
schwarzgekippte buchstaben
auf blütenweißem papier.
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wechelworte
neu aufgestellt
oder spielerisch in
gekippte phrasen.
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zum wiederaufblühen,
standhaft
schwarz auf weiss
in gebündelte satzwellen.
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überrollen verletzen beschämen
regen zum nachdenken an
klug überlegte
die worte.
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geflüstert, gesprochen, gebrüllt,
langsam ruhig schnell,
wechselspiele
in  hell und dunkel.
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zeitnah vergangen, dann wiederbelebt
unendlich sanft
hässlich, abstrakt,
modern auch gräßlich.
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manchesmal unvergeßlich
worte unvermesslich
gefühlte worte
wie samtiges rosa.
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aufgewühlte worte
begriffene worte
zum durchsehen klar
aufwachende worte.
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verstehende begreifsätze
und dann aufstehen
und nach deinen und meinen worten
vorsichtig neue taten folgen lassen :
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druckschwarz auf blütenweiß.
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© Chr.v.M.
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