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weihnachtsmarktgeschrei und massengetümmel vor kunterbunt, geduckten buden.
unter weihnachtsdekorationen einkaufswütige oder desinteressierte
graugestalten in groß und klein, fest den geldbeutel in der faust und in
der anderern, den verrotzten bengel. im sinnlosen geschenke gieren.
frauen mit kartoffelhüften, sich drängend an marktschreiern. ergötzendes und flachsen.
männer mit bierbäuchen vital, vulgär auf schwankenden wirtshausbänken platziert
würstchensenf einatmen und in konservendosen hinein rülpsen. übertönendes
glühweingelächter, zur weihnachtsmelodie. das ganze dick eingepackt mit schal und mütze.
unverschämt buntes treiben, zwischen drehenden karussellen,
gocartbahnen und zuckerwatte. feuerschlucker
in schießbudengestalten verwandelt, trefferlos erleuchtet.
und neben mir der duft von gerösteten erdnüssen und mandeln.
da kleben selbst die sterne hell blinkend zwischen tannengrün und pommesbude.
nur der lebkuchen baumelt herzerweichend an der heißluftkanone.
weihnachtsmarktstimmung zum schneelosen nachmittag. © Chr.v.M.
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