Weihnachtsmarktgeschrei

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weihnachtsmarktgeschrei und massengetümmel vor kunterbunt, geduckten buden.

unter weihnachtsdekorationen einkaufswütige oder desinteressierte
graugestalten in groß und klein,  fest den geldbeutel in der faust und in
der anderern, den verrotzten bengel. im sinnlosen geschenke gieren.

frauen mit kartoffelhüften, sich drängend an marktschreiern.  ergötzendes und flachsen.
männer mit bierbäuchen vital, vulgär auf schwankenden wirtshausbänken platziert
würstchensenf einatmen und in konservendosen hinein rülpsen. übertönendes
glühweingelächter, zur weihnachtsmelodie. das ganze dick eingepackt mit schal und mütze.

unverschämt buntes treiben, zwischen drehenden karussellen,
gocartbahnen und zuckerwatte. feuerschlucker
in schießbudengestalten verwandelt,  trefferlos  erleuchtet.

und neben mir der duft von gerösteten erdnüssen und mandeln.
da kleben selbst die  sterne hell blinkend  zwischen tannengrün und pommesbude.
nur der lebkuchen baumelt herzerweichend an der heißluftkanone.

weihnachtsmarktstimmung zum schneelosen nachmittag. © Chr.v.M.

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der 333. Tag des Jahres 2011

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Wie war das Jahr für uns, komm sage :

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Das bunte Bild des Herbstes ist verblasst,
wir suchen Neu uns Winterfarben
und tauchen ein in Lichterglanz und Weiß.
Wir buchen Rot, für Blühen in den Herzen
und ziehen Gold auf weiches Tannengrün.

Atmen den Duft von Lebkuchen und Mandeln .
Uns zuckersüß gehaucht auf Marzipan.
Es fällt der Abschied leicht beim Tanz
der zarten Flocken, vorm Fenster locken
Wintertage und es stellt leise sich die Frage

wie war das Jahr für uns, komm sage :

bunt – rund, erfolgreich – leicht,
nicht schwer ?  Ich stelle auf
für jeden Schwarzweiß Tag die Kerzen
verbinde sie mit Fragen und mit Scherzen,
könnt`s denn noch Besser werden

im nächten Jahr, im Nächsten…

© Chr.v.M.

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ein Staunen.

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Wenn der Nebel tief sinkt in die Wälder
und das Grau die Stämme umschlingt,
drängt sich kalt über weite Felder
uns der Herbst, der sein Totenlied singt.

Wehen Töne durch leere Bäume
glitzern winterlich bald weiße Träume,
legt sich Raunen über das Land
und ein Staunen, durch Gottes Hand.

© Chr.v.M.

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der 331. Tag des Jahres 2011

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Es ist Advent

Die Blumen sind verblüht im Tal, die Vöglein heimgezogen;
Der Himmel schwebt so grau und fahl, es brausen kalte Wogen.
Und doch nicht Leid im Herzen brennt: Es ist Advent!

Es zieht ein Hoffen durch die Welt, ein starkes, frohes Hoffen;
das schließet auf der Armen Zelt und macht Paläste offen;
das kleinste Kind die Ursach kennt: Es ist Advent!

Advent, Advent, du Lerchensang von Weihnachts Frühlingstunde!
Advent, Advent, du Glockenklang vom neuen Gnadenbunde!
Du Morgenstrahl von Gott gesandt! Es ist Advent!

Friedrich Wilhelm Kritzinger
(1816-1890)

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All meinen Freunden wünsche ich

eine besinnliche, glückliche Adventszeit.

herzlicht Christin

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Gedanken

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Gedanken die in mich fallen,
sich ausbreiten, vermehren.

Vielfältige Gedanken, die sich stapeln,
durch den Kopf wirbeln, erfaßt werden wollen.

Stürzend in Vergessenheit geraten,
um wieder ausgegraben zu werden.

Gedanken schwer und leicht
mehrfaltig wie ein Fächer.

Schwingend oder träge
sich auf die Seele legen.

Flatternd, fliegend,
traurig, lustig, wütend.

Nachdenklich, verwirrt und klar
leise, zärtlich, träumend.

Kunterbunt, verschluckt
und glücklich.

Gedanken für mich
zum Aufschreiben.

Gedanken die Erinnern
und anklopfen um nicht

Vergessen zu werden.

-  Man reiche mir den Bleistift. -

© Chr.v.M.

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Memories – Algarve Portugal -

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Hinter blühenden Hängen, leere Fensteraugen die auf Bewegung starren.
Unter blauem Himmel verschlucken Wellen das Lachen der Badenden.
Es schäumt das Meer und erbricht sich vor den Augen der Sonnenanbeter.
Dort wirft die Hitze Farbe in die Gesichter der Touristen und Blasen über die Haut.

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Träge Fischerboote dösen schattenlos. Wind haucht weich den Sand unter die Planken,
heftet kleine Goldkörnchen zwischen die Fugen von Holz und Mauerwerk.
Ausgebleicht gähnen die Häuserfronten, an diesem Urlaubstag in den Agaven Portugals,
nur ein Schmetterling tanzt bunt verzaubert, im Duft der Blumenranken. © Chr.v.M.

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